Je vielfältiger die Landschaft gestaltet ist, desto stabiler ist das Ökosystem. Besonders in den Durchdringungszonen verschiedener Landschaftselemente ist die Artenvielfalt bis um das Zehnfache höher als in Reinbeständen.

Ein stabiles Ökosystem ist die Grundvoraussetzung für das Leben auf der Erde. In einer abwechs­lungs­reichen Landschaft halten sich Schädlinge und Nützlinge in gesunder Balance, wie z.B. Blattläuse und Marienkäfer. Vögel finden in den Hecken Platz zum Nisten und suchen im Umfeld ihre Nahrung. Die Bestäubung der Pflanzen findet nicht nur durch Honigbienen statt, sondern auch durch Schwebwespen, Wildbienen und Hummeln.

Seit der Umstellung des Betriebes auf die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise vor über 20 Jahren, setzt sich Wilhelm Bertram in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein LandLeben e.V. für eine vielfältige Kulturlandschaft ein. In dieser Zeit wurden 4,2 km dreireihige Hecken neu angelegt, mehrere Obstbaumalleen und Obstbaumneuanlagen mit alten Sorten gepflanzt und ein Feuchtbiotop ist entstanden. 2006 übernahm der Hof die Pflege einer verwilderten 100-jährigen Obstbaumplan­tage. Durch die Doppelnutzung mit Ungarischen Zackelschafen und der Vermostung der Apfelernte hält sich dieses Projekt in einer finanziellen Balance. 2009 entstand der Anfang für einen Kräuter­garten, der vielen verschiedenen Insektenarten bereits eine Nahrungsquelle bietet. Gleich daneben wurde in einer gemeinschaftlichen Aktion ein kleines Insektenhaus errichtet.

Die Landschaftspflege erfordert einen großen Arbeitseinsatz, viel Zeit und auch Geld. Wer sich ebenfalls für die Gestaltung und Pflege einer artenreichen Kulturlandschaft in seinem Umfeld einsetzen möchte, ist herzlich willkommen, unser freiwilliges Team zu verstärken oder über eine Spende an den LandLeben e.V. einen Beitrag zu leisten.

Hof Luna
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